EIGER ULTRA TRAIL E101 #21

Der Weg dahin …

mal was zum Thema DEHNEN.
Das Laufen selbst ist ja schon eine monotone Geschichte, beim Trail Laufen weniger, wegen der ständig wechselnden Untergründe und Anforderungen auch an die Koordination, beim Laufen auf ebenem Untergrund jedoch umso mehr. Das kennt sicherlich jeder, bei einem LongJog auf Asphalt ist das nicht toll, wenn beim letzten Kilometer ein Stein im Schuh ist und LäuferIn sich denkt: och nee, bücken ist blööd.
Logisch, eine immer gleichförmige Bewegung, die sich tausende mal wiederholt, werden die beanspruchten Muskeln kurz.
Holzhacken während des Laufes wäre eine nützliche, natürliche Abwechslung für den Körper, dummerweise wird dann der LJ unterbrochen – also dehne ich.
Nicht sofort nach dem Lauf, weil der Muskeltonus schon sehr erhöht ist, aber im Laufe des Tages.
Zu Beginn ein paar lockere Schwungübungen, dann arbeite ich mich von unten nach oben, auch die Füße, dann die Wadenmuskulatur, die Schienbeinmuskuatur, den Oberschenkel vorne und hinten und am Ende die Muskulatur der Hüfte.
Manchmal schaffe ich nicht alles, die Waden jedoch sind Pflicht, den Rest versuche ich am Folgetag zu verwöhnen.

Ach jaaa, gelaufen bin ich auch heute, 12 x 200m Berganläufe eingepackt in einen 9 km Lauf.